1. THERAPIE
THERAPIE: – so intensiv wie nötig und so kosteneffektiv wie möglich
So teuer eine Akuttherapie auch sein mag – das erkrankte Tier benötigt eine gute Behandlung, damit möglichst schnell wieder eine hohe Produktivität erreicht werden kann. Bei unzureichenden Therapien besteht die Gefahr eines dauerhaften Schadens am Tier.
unterstützende Labordiagnostik in der eigenen Praxis
- Ultraschall
- Blutanalytik
- bakteriologische Milchuntersuchung
Weiterführende Untersuchung
- Lungenspülproben (Bronchiallavage)
- Kotuntersuchungen
- Tupferproben etc.
eine gute klinische Diagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie !!
2. HERDENBETRIEBS-BESUCHE
Tierärztliche Herdenbetreuung bedeutet, dass sich der Tierarzt nicht nur um einzelne kranke Tiere kümmert, sondern den Betrieb unterstützt, die Gesundheit und Leistung der gesamten Herde zu verbessern.
Was bedeutet tierärztliche Herdenbetreuung!
tierärztliche Herdenbetreuung bedeutet, dass ein Tierarzt einen landwirtschaftlichen Betrieb in regelmäßig, in geplanten Intervallen besucht – nicht nur dann, wen ein Tier akut erkrankt ist.
- regelmäßige Kontrolle der gesamten Herde
- Probleme früh erkennen: Im Rahmen des Betriebsbesuchs werden alle wichtigen Bereiche überprüft (z. B. Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Trockensteher u. Abkalbekühe, Kälber)
- Entwicklung beobachten: Die Ergebnisse werden mit früheren Besuchen verglichen. So erkennt man, ob sich etwas verbessert oder verschlechtert.
- Individuelle Lösungen: verschlechtert sich z. B. die Eutergesundheit oder treten vermehrt Frischabkalbeprobleme auf, wird gemeinsam nach den Ursachen gesucht
- Vorbeugen statt nur behandeln: Ziel ist nicht nur, kranke Tiere zu behandeln, sondern Krankheiten und Probleme möglichst zu verhindern
- Wirtschaftlichkeit verbessern: gesündere Tiere, weniger Erkrankungen, bessere Leistungen senken langfristig die Kosten und steigern den Betriebserfolg



3. RINDERMAST-BETRIEBE
Sicherstellung hoher Tageszunahmen!!
Einstellphase
Egal, ob Fresser oder Milchkälber: Der Übergang in der Einstellphase, in dem Kälber aus unterschiedlichen Herkünften zu einer neuen Gruppe zusammengeführt werden, ist eine der schwierigsten Phasen im Rindermastbetrieb

Der entscheidende Erfolgsfaktor im Rindermastbetrieb ist eine optimal gestaltete Einstellphase.
Unser Ziel ist es, die Darmgesundheit nachhaltig zu stabilisieren und Atemwegserkrankungen vorzubeugen. Damit schaffen wir die Grundlage für eine hohe Futteraufnahme, gesunde Tiere und bestmögliche Tageszunahmen.
Dabei setzen wir auf ein ganzheitliches Konzept aus:
- optimierter Fütterungzur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung
- strategischen Impfprogrammenzur gezielten Vorbeugung von Erkrankungen
- individuellen Behandlungskonzeptenfür eine schnelle und gezielte Therapie erkrankter Tiere
- gezielten Metaphylaxemaßnahmen, wenn diese im Einzelfall sinnvoll und fachlich angezeigt sind
So wird die Einstellphase nicht zum Risikofaktor, sondern zur Basis für gesunde Tiere, hohe Tageszunahmen und eine wirtschaftliche Rindermast
Rationsgestaltung in der Mastphase
Ziel der Rationsgestaltung in der Mastphase ist es, kostengünstige und wirtschaftliche Rationen zu erstellen

kostengünstige und wirtschaftliche Rationen, die gleichzeitig hohe Mastleistungen und eine optimale Tiergesundheit ermöglichen.
Auch hier verwenden wir das Cornell Net Carbohydrate and Protein System (CNCPS) Modell.
Wirtschaftliches Ziel:
Maximale bzw. hohe tägliche Lebendmasse-zunahmen
bei möglichst niedrigen Futterkosten pro kg Zuwachs.





